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Bei der letzten Aufführung während des "Echzeller Kultursommers" im Jahr 2002 traten auf: Bist du nun glücklich, toter
Agamemnon? Wir sind quitt, Messieurs! Triffst du nur das Zauberwort Die Banalität des Bösen
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Wenn du geredet hättest, Desdemona
"Christine Brückner ist ungehalten. Es sind so viele Reden berühmter Männer bekannt. Hatten Frauen denn nichts zu sagen? Oder wurde nur nicht überliefert, was sie zu sagen hatten? Diese kulturgeschichtliche Ungerechtigkeit wollte die Autorin nicht auf sich beruhen lassen, und so erfand sie Reden für Frauengestalten aus alten Mythen, für Musen, Geliebte, Ehefrauen großer Männer in Literatur und Geschichte, wie sie nach allem, was wir von ihnen wissen, in dieser Weise hätten gehalten werden können. Dabei macht sie aus ihren ungehaltenen Frauen nicht etwa nachträglich moderne Frauenrechtlerinnen, sie zeigt vielmehr - sich dicht an die Überlieferung haltend - daß Schwäche oft nur als Schwäche erscheint und daß Frauen, wenn sie sich ins Leben mischen und gehört würden, stark und mutig sein und manches verhindern könnten - Krieg zu Beispiel oder Leben ohne Liebe." (Theater unterm Dach e.V., Nettetal)
![]() C.Wagner als Christiane von Goethe Unsere (wechselnde) Besetzung:
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