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Aufführungen im Hof
der Familie Degkwitz in Echzell:
13.Juli 2003
18., 19., 20.Juli 2003
25., 26., 27.Juli 2003

Über den Autor:
Hans Rothe wurde am 14. August 1894 in Meissen
geboren. 1916 begann er, am 300. Todestages Shakespeares, seine Dramen
zu übersetzen, eine Arbeit, die 48 Jahre später abschloß.
Gleichzeitig arbeitete er als Dramaturg und Regisseur am Schauspielhaus
in Leipzig und am deutschen Theater in Berlin. 1934 verließ er
Deutschland nach Paris, dann nach Spanien, wo er von 1940 - 1947 lebte.
Anschließend arbeitete er weitere 7 Jahre in den Vereinigten Staaten
sowohl im Universitätstheater, als auch im Berufstheater. 1954
kehrte er nach Deutschland zurück und lebte bis zu seinem Tode
in Berlin.
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Bei den Proben im Hof Degkwitz
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Das Programm \ Wir haben gespielt (Wir
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Die lustigen Weiber von Windsor
nach William Shakespeare in der Neufassung von
Hans Rothe.
Aus unserem Presse-Info:
...Die Theatergruppe Echzell und ihre lustigen Weiber von Windsor können
ihrer Premiere am Sonntag, den 13. Juli beruhigt entgegensehen
sofern das Wetter mitspielt. Denn die Geschichte um den sauflustigen,
liebestollen Schwerenöter Sir John Falstaff und seine Amouren im
verschlafenen Echzell, pardon, Windsor, spielt im Freien, im schönen
Hof der Familie Degwitz, Lindenstraße 6 in Echzell.
Ja, sie
sind wirklich lustig und klug und gerissen, diese Windsor-Weiber. Sie
erteilen nicht nur dem Weiberheld Falstaff eine Waschkorb-Lektion, sondern
auch ihre biederen Ehemänner erhalten ihre Lehre, indem die echte
Liebe zweier junger Menschen über alle Vorbehalte der Herren und
ihrer Standesrücksichten siegt. Mit leichter Hand und komödiantischem
Hintersinn haben der Regisseur Wieland Arnold und seine Co-Regie Christa
Degkwitz mit Shakespeares lustigen Weibern von Windsor eine Komödie
par excellence inszeniert. Alles wirkt leicht, fast wie zufällig,
ist aber das Ergebnis monatelanger Proben. Überall ist hier Ironie
zu spüren, der Spaß am Detail und der Situationskomik. Kein
Zweifel wird daran gelassen, wer in Windsor die Hosen anhat und
das macht allen Spaß. Oh ja, diese Weiber; sie
haben nicht nur Witz und Humor, sondern sind auch noch klug. Und so
kommt es, dass am Schluss alle versöhnt sind: Wie das geht, wird
freilich nicht verraten.
Nur soviel: Windsor das könnte auch ein deutsches Kleinstädtchen
sein, vielleicht im Biedermeier, vielleicht sogar heute. Und der schöne
Hof der Familie Degkwitz bietet die ideale Kulisse dazu wenn auch
statt Hernes Eiche, "wo sich edle Jünglinge und edle Jungfrauen
das Stelldichein fürs Leben geben" im echten Leben ein Nussbaum
ist.
Eine spannende Sache also dieser Shakespeare, allerdings maximal für
nur 100 Zuschauer. Und das auch nur, wenn das Wetter mitspielt, denn
die laue Sommernacht muss als Dach ausreichen. Muss die Vorstellung
ausfallen, gibt's einen Ersatztermin oder das Geld zurück.
Und hier kann die Rezension
der Wetterauer Zeitung vom 17.7.03 als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Das Team:
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