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Hört die Geschichte, die sich
zutrug Drei Schwestern hatten einen Diener, Die Damen dick, der Diener fleißig, Es stiegen hoch sehr dunkle Triebe,
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Premiere am 27.4.2002 im "Stern":
Aus der Rezension der "Wetterauer Zeitung": Dreißig Jahre lang hat es Diener
Rudolf bei den drei betuchten Berliner Brauerei-Töchtern im hochherrschaftlichen
Hause Heckendorf ausgehalten. Jeden Wunsch las er Charlotte, Cäcilie
und Clementine von den Augen ab, war ihnen diskret auch nächtens
zu Diensten und nicht abgeneigt, eines Tages eine jede zu beerben. Ergraut,
gesundheitlich angeschlagen und tief gedemütigt will Rudolf schließlich
seiner Domestikenrolle bei den nicht mehr ganz taufrischen Jungfern
entfliehen. Für die geplante Weltreise braucht er allerdings die
versprochene Mitgift der drei Damen. Doch die vereinsamten höheren
Töchter wollen sich keinesfalls zu Lebzeiten von ihrem Geld trennen
- dann schon eher von Rudolf. Als gegenseitige Erpressungen nichts fruchten,
ersinnt man handfestere Methoden, um einander stillschweigend loszuwerden.
Beim sonntäglichen Fischschmaus nimmt das Schicksal seinen Lauf. "Fisch zu viert" nannten
vor 25 Jahren der heute 70jährige Ostberliner Erfolgsautor Wolfgang
Kohlhaase und Rita Zimmer ihren "Moritatsachenbericht". Ihnen
war damit eine sprachlich feinsinnige, geradezu lyrische und moralisierende
Tragikomödie geglückt, deren Siegeszug über deutsche
Bühnen ungebrochen scheint. Unter der bewährten Regie von
Christa Wagner nahm sich jetzt auch die Theatergruppe Echzell des atmosphärisch
dichten Vierpersonenstücks an - und traf einmal mehr ins Schwarze.
Das Team:
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