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Über den Autor:
Otfried Preußler, geboren am 20.
Oktober 1923 in Böhmen, begann
während seiner russischen Kriegsgefangenschaft zu schreiben. Nach
dem Krieg zog er nach Oberbayern und arbeitete dort als Volksschullehrer.
In dieser Zeit schrieb er sein erstes Buch "Der kleine Wassermann".
1970 gab er seine Stelle auf, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen.
1971 wurde er Mitglied des PEN-Clubs. Zu seinen bekanntesten Büchern
zählen "Räuber Hotzenplotz", "Die kleine Hexe"
und vor allem "Krabat", für das er den Deutschen Jugendliteraturpreis
erhielt. Otfried Preußler lebt heute in der Nähe von Rosenheim.
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Premiere
war am 23.11.2002 in der Horlofftalhalle in Echzell:
Der Räuber Hotzenplotz
Ein Kasperlstück von Otfried Preußler

Wie kann die von Hotzenplotz geraubte Kaffeemühle
wiederbeschafft werden?
von links: Ramona Stoll, Helmut Müller,
Ralf Spengler und Jürgen Scheibel
Aus dem Kreis-Anzeiger vom 26.11.02:
...Bereits zur Premiere am vergangenen Samstag stand das Publikum Schlange,
um in die Halle zu gelangen. Rund zwei Stunden beste Unterhaltung waren
der Lohn für die kurze Wartezeit. Bevor der Vorhang sich hob, machte
sich erwartungsvolle Unruhe breit. Schließlich aber war es soweit
und der Echzeller "Räuber Hotzenplotz" Michael Möbs
legte sich auf die Lauer, um die musizierende Kaffeemühle von Kasperles
(Ralf Spengler) und Seppels (Jürgen Scheibel) Großmutter
(Ramona Stoll) zu stehlen. Doch statt den Räuber zu fürchten,
hätte man doch fast etwas Mitleid mit dem Möchtegern-Bösewicht
haben können, der mit seiner Pfefferpistole so gerne ein fieser
Räuber sein wollte, es aber gar zu ungeschickt anstellte und am
Ende doch noch die gerechte Strafe erhielt.
Freudig
begrüßt von Jung und Alt wurden neben den Hauptakteuren Kasperl
und Seppel auch der grandios gespielte "böse" Zauberer
Petrosilius Zwackelmann (Andreas Klein), die im Zauberschloß eingesperrte
verzauberte Unke (Roswitha Wolff) und schließlich die Fee Amaryllis
(Claudia Eisenbach), die, von Kasperl befreit, Zauberer und Zauberschloß
verschwinden ließ und Kasperl und Seppel mit einem Wunschring
belohnte.
Geschickt überbrückte die Theatergruppe die Umbauphasen hinter
den Kulissen, indem die Schauspieler im Laufe des Stückes immer
wieder die Bühne verließen, um sich unter das Publikum zu
mischen. Bei soviel Theater zum "Anfassen" machte sich fast
so etwas wie Bedauern breit, als am Ende die Großmutter ihre Kaffeemühle
zurück erhielt und der Räuber Hotzenplotz von Wachtmeister
Dimpfelmoser (Helmut Müller) abgeführt wurde...
Das Team:
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